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Eine Woche des Laufsports

14. 09. 2021

Text von Armin Gehrmann

 

Ein Doppel, mit mehr als doppeltem Erfolg

 

Zwei ausdauerorientierte Veranstaltungen in einer Woche, das hatte sich unser TSV 62 Prenzlau e.V. lange nicht mehr zumuten können. Nach der durch Coronas bedingten Pause landeten wir damit zwei Volltreffer, garniert mit vielen  (auch persönlichen) Erfolgen.

Am 8. September gab es den 233. Halbstundenlauf. 22 Starter aus acht Orten in der Uckermark nahmen teil. Mit Cynthia Langer und Timo Holstein meisterten zwei Zehnjährige diese Herausforderung mit Bravour. Stolz nahmen sie unter dem Beifall aller ihre Urkunden entgegen, die ihnen absolvierte 3430 bzw. 4660 Meter bestätigten. An der Spitze hatten sich mit Alexander Stege (Gerswalde), Ralf Schewe (Templin) und Andre Pohlmann (Schwedt) schnell drei Gäste abgesetzt, die nach schnellen Rundenzeiten auf 7650, 6960  und 6 840 Metern kamen. Danach folgte ihnen mit Stefan Rausch (6420) und Annett Wolff (6400 m) ein Duo des Gastgebers.

Zum anderen wurde am 10. September der Stunden-Paarlauf unter Flutlicht ausgetragen. „Eine tolle Sache. Sehr anstrengend. Aber es hat viel Spaß gemacht“, lautete das Resümee von Katja Tränkner (Fortuna Schmölln) gegenüber dem Uckermark Kurier. Zusammen mit ihrem Vereinskameraden Jens Hubert hatte sie ausgezeichnete 16180 Meter erreicht. „Mindestens 30 Runden wollten wir schaffen. Dass wir diese 15 km-Marke deutlich übertreffen konnten, erstaunt uns beide.“ 

Besser war da nur das männliche Duo Gian Luca Urlandt / Sven Karstädt, das auf 16261 Meter kam. Auch Stefanie Rohrlack / Katja Titz (TSV 62), die mit 14530 Meter nie und nimmer gerechnet hätten, staunten. „Wahnsinn. Unglaublich. Mit so einem Schwung können wir 2022  ja fast schon die 15 000 Meter ins Visier nehmen. Katja hat mich ganz schön getrieben“, bekannte Stefanie Rohrlack.

Zur guten Stimmung bei diesem Wettbewerb gehörte noch mehr. So gab es durch viele Freunde und Verwandte ein toll applaudierendes Publikum. Das Geschwisterduos Sophie und Emma Führling (Grünow) sorgte ebenso für Spannung wie die Vater-Kind-Kombinationen Sven und Alina Lindemann (Gerswalde), Mario und Elias Schirmer oder Stefan und Edgar Rausch (TSV 62). Auch das gab`s: Der Templiner Ralf Schewe stand unverhofft als Solist da. Sein Partner war beruflich verhindert. Also erklärte sich Bert Hofmann aus dem Org.-Team des TSV kurzfristig als Laufpartner bereit. Beide kämpften sich zu stolzen 13600 Metern, was von allen Startern mit viel Anerkennung honoriert wurde. Diese gab es auch für Jonas Mallock (Gerswalde, 11 Jahre) und Lothar Kube (Templin, 67 Jahre), die Ehrenpokale als jüngster und ältester Starter entgegennahmen.

 

Bild zur Meldung: Alle Starter des TSV 62 Prenzlau e.V.

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